Category: Kunst

  • „GEKÖPFT“ – Bronze in Erinnerung an P. Franz Reinisch

    „GEKÖPFT“ – Bronze in Erinnerung an P. Franz Reinisch

    “Ein wuchtiger und beeindruckender Koloss! Eine großartige in Bronze gegossene Präsentation der Hoffnung, dass es Ideale gibt, die hochzuhalten sich lohnt, selbst wenn es uns den Kopf kostet.”

    Mit diesen Worten von P. Heribert Niederschlag SAC lässt sich die Bronze „GEKÖPFT“ des renommierten Südtiroler Künstlers Lois Anvidalfarei beschreiben. Der überdimensionale Kopf, der an Franz Reinisch erinnern soll, entstand in der Auseinandersetzung des Künstlers mit Franz Reinisch. Der abgetrennte Kopf am Boden erinnert an den Märtyrer des Gewissens, der für seine innerste Überzeugung seinen Kopf hingehalten hat. Die Skulptur soll Aufmerksamkeit erregen und auf Franz Reinisch und seine „unbequeme“ Botschaft hinweisen.

  • „Eisenhut in Feuerstein“ – eine Skulptur von Gisela Radermacher

    „Eisenhut in Feuerstein“ – eine Skulptur von Gisela Radermacher

    Gisela Radermacher aus Vallendar ließ 2014 mit einem Denkmal eine ganz persönliche Hommage für P. Franz Reinisch gestalten, das seine Standhaftigkeit und eiserne Haltung gegenüber dem Nazi-Regime symbolisiert. Das Werk „Eisenhut in Feuerstein“ wurde vom Künstler Hans-Bernhard Olleck aus einem besonderen Familienstein gefertigt. Der Stein, ein Feuerstein aus einem Baggersee in der Niederrheinischen Bucht, hatte eine bewegte Geschichte innerhalb der Familie Radermacher. Ursprünglich von Dr. Godwin Frey gefunden, wanderte der Stein durch mehrere Gärten, bevor Gisela Radermacher ihn übernahm. Inspiriert durch die Form eines Eisenhuts, übertrug sie Hans-Bernhard Olleck die Aufgabe, den Stein künstlerisch zu gestalten. Im Dezember 2014 übergab sie das fertige Werk dem Postulator des Seligsprechungsprozesses, P. Heribert Niederschlag. Seit Herbst 2015 ist der Gedenkstein neben der alten Pforte der Philosophisch-Theologischen Hochschule (heute: Vinzenz Pallotti University) in Vallendar zu sehen.

  • Portraits von Gebhard Hepp († 2024)

    Portraits von Gebhard Hepp († 2024)

    Gebhard Hepp aus Goldbach bei Aschaffenburg hat anlässlich der Eröffnung des Seligsprechungsprozesses mehrere Bilder von Franz Reinisch an das Franz Reinisch Forum übergeben. Das bunte Ölgemälde bringt zum Ausdruck, dass Reinisch Pallottiner war und zugleich der Schönstattbewegung verbunden war. Auch das zweite Bild in Öl ist besonders ausdrucksstark und spiegelt im Gesichtsausdruck die Entschlossenheit von Franz Reinisch ebenso wider wie die nächsten Portraits in Tusche und Rötel. Das Letzte ist Ihnen als Signatur unseres Franz Reinisch Forums bekannt. Der Künstler war Jahrzehnte lang Oberstudiendirektor im Gymnasium von Alzenau und hat sich neben seinem Beruf auch als Kunstmaler einen Namen gemacht. Seine Ausstellungen im In- und Ausland fanden auch in der Presse ein sehr positives Echo. 

  • Portrait von Markus Illmer und Günther Tautschnig

    Portrait von Markus Illmer und Günther Tautschnig

    Die Tiroler Architekten Markus Illmer und Günther Tautschnig haben dieses Portrait für die Feierlichkeiten anlässlich des 95-jährigen Priesterjubiläums am 2. Juli 2023 in Hall (Tirol) angefertigt. Zu diesem Anlass wurden auch die überdimensionale Bronze des Südtiroler Künstlers Lois Anvidalfarei mit dem Titel „GEKÖPFT“ veröffentlicht und der Kirchplatz von St. Nikolaus in Hall in „Franz-Reinisch-Platz“ umbenannt. Die Künstler Illmer und Tautschnig nahmen eine bekannte Fotografie von Franz Reinisch als Grundlage für ihr Werk. 

  • „Konzert der Stille“

    „Konzert der Stille“

    Das „Konzert der Stille“ ist eine Lesung mit musikalischer Begleitung, die an den Pallottiner Franz Reinisch erinnert, der als einziger katholischer Priester den Fahneneid auf Hitler verweigerte und 1942 hingerichtet wurde. Katrin Wolf, Journalistin und Schauspielerin, entwickelte das Programm, das Reinischs Mut und spirituelle Haltung in den Fokus rückt, um ihn in der Region um Vallendar bekannter zu machen. Gemeinsam mit Pater Heribert Niederschlag, der Auszüge aus Reinischs Tagebüchern liest, und Gisbert Wüst an der Orgel wird der Abend gestaltet. Die musikalische Begleitung unterstreicht die emotionalen und dramaturgischen Aspekte der Lesung. Die Zuhörer erleben eine gedankliche Reise in Reinischs Todeszelle, in der er ein imaginäres Gespräch mit Ludowika Linhard führt, seiner früheren Liebe, um seine Entscheidung gegen den Fahneneid zu erklären. Der Titel „Konzert der Stille“ symbolisiert den Moment der inneren Einkehr und Reflektion, den die Lesung auslösen soll. Ziel ist es, Reinischs Botschaft und Überzeugung nachhaltig in den Herzen der Zuhörer zu verankern.

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  • „GEFÄHRLICH Franz Reinisch – Musical über einen Aufrechten“

    „GEFÄHRLICH Franz Reinisch – Musical über einen Aufrechten“

    Die Idee für ein Musical über Franz Reinisch wurde durch Franz-Josef Tremer aus Würzburg angestoßen, der den Texter und Komponisten Wilfried Röhrig inspirierte. Das Projekt beleuchtet nicht nur Reinischs Haltung und sein „Nein!“ zum Fahneneid auf Hitler, sondern seine gesamte Lebensgeschichte: Kindheit, Jugend, Berufung, Zweifel und Hingabe. Es regt zum Nachdenken über zentrale Fragen wie Berufung, Freiheit, Gewissen und den Umgang mit Propaganda und sozialem Druck an. Das Musical „GEFÄHRLICH“ thematisiert die Kraftquellen, die Reinisch halfen, seinen mutigen Weg zu gehen, und stellt eine Verbindung zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen her.

    Die Handlung beginnt Ostern 1946 mit einem Pallottinerpater, der die Asche eines Mitbruders in einer Urne von Berlin in den Westen transportiert. Während seiner Reise begegnet er einem jungen Paar, und in Gesprächen entfaltet sich Franz Reinischs Lebensgeschichte: seine Jugend, seine priesterliche Berufung, sein Protest gegen die NS-Diktatur und seine Verweigerung des Fahneneids, die zu seiner Hinrichtung führte.

    Das Musical ist eine tiefgründige, unterhaltsame Inszenierung, die Reinischs authentisches Zeugnis als prophetische Botschaft für Mut, Aufrichtigkeit und eine gerechte Welt präsentiert. Es verbindet historische Genauigkeit mit einem Appell, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

    Die Aufführungen fanden in Bad Kissingen, Bamberg, Vallendar, Hall in Tirol, Östringen, Borken und Erfurt statt.

    Unter folgendem Link lassen sich verschiedene Materialien zum Musical bestellen:

    Video zur Aufführung in Vallendar: